
Herzlich willkommen auf der Webseite Jobs und Bewerbung.
Ziel soll es sein, schnell Hilfe bei der Erstellung einer Bewerbung für einen
Arbeitsplatz zu bieten. Oft liegt es gerade an der Form und Art der Bewerbung,
dass eine Absage zurück kommt. Personen in handwerklichen Berufen haben hier oft
mehr Schwierigkeiten als diejenigen, welche im Bürobereich arbeiten und täglich
Schreibarbeiten aller Art verfassen. Und nicht jeder hat studiert oder höhere
Schulen besucht.
Sicherlich kann eine ordentliche Bewerbung keine Wunder bewirken, wenn es
keine Arbeitsplätze gibt oder die Qualifizierung nicht mit den Anforderungen des
Arbeitsangebotes überein stimmt.
Bevor Sie sich bewerben brauchen Sie natürlich erstmal ein Stellenangebot. Um
Ihnen die Suche danach zu erleichtern können Sie Ihren Wunsch gleich hier in das
Suchfeld eintragen. Alternativ finden Sie eine Liste von Suchmaschinen unter der
Rubrik Stellenbörsen.
Die Suchmaschine von Careerjet sucht automatisch in relevanten
Stellenbörsen, so dass Sie sich einen separaten Aufruf ersparen können. Das
Ergebnis erhalten Sie gleich hier auf dieser Seite.
Saubere äußere Form
der Bewerbung (Keine Fettflecke, keine Eselsohren, sauberes ordentliches Papier,
gute Lesbarkeit)
Verwendung einer
Klemmmappe wird empfohlen.
Die Bewerbung
sollte, wenn nicht anders gefordert, bestehen aus:
-
Anschreiben
-
Ein Foto des
Bewerbers/der Bewerberin
-
eventuell ein
Deckblatt
-
eventuell ein
Profil
-
tabellarischer
Lebenslauf
-
Anlagen mit
Zeugnissen, Beurteilungen und Belegen
1. Zum Anschreiben:
Beim Anschreiben achten Sie konkret auf folgende Dinge:
- Korrektheit der Schreibweise der Firma
- Korrektheit der Schreibweise des Namens des
Personalchefs bzw. des Ansprechpartners (ggf. vorher anrufen und bei der
Sekretärin nachfragen)
- Gutes Deutsch und korrekte Rechtschreibung und Grammatik
(von jemand Korrektur lesen lassen)
- Verwenden Sie keine Standardformulierungen und gehen Sie
in jedem Fall auf die Firma ein, für die Sie sich bewerben
- Zeigen Sie, dass Sie sich mit der Firma intensiv
auseinandergesetzt haben (z. B. vorher über das Internet informieren)
- Legen Sie dar, warum Sie für die Firma besonders
geeignet sind.
- Wichtig auch darzustellen, was sie für die Firma
einbringen können.
- Stehen Sie gerne für ein persönliches Gespräch zur
Verfügung.
- Vermeiden Sie die Formulierung: Ich möchte, ich würde
usw. (Ich möchte mich hiermit bewerben, besser: Hiermit bewerbe ich mich...)
2. Zum Foto:
Beim Foto achten Sie auf folgende Dinge:
- Das Foto ist mit das wichtigste Element bei Ihrer
Bewerbung
- Das Foto kann bereits für eine Annahme oder Ablehnung
entscheidend sein
- Das Foto sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein.
- Achten Sie vor dem Fototermin auf ein angenehmes Äußeres
(rasieren, Haare waschen, passende Kleidung usw.)
- Machen Sie keine Automatenfotos, sondern gehen Sie zu
einem professionellen Fotografen.
- Lassen Sie beim Fotografen immer mehrere Fotos von sich
machen, wählen Sie dann das beste aus.
- Versuchen Sie auf dem Foto eine positive Ausstrahlung
von sich zu geben.
- Strahlen Sie Selbstbewusstsein aus, Gesundheit und
Freundlichkeit.
- Als Dame bitte kein Foto mit freien Schultern (sieht
sonst aus, als ob man gar nichts an hat...)
- Das Foto rechts oben auf den Lebenslauf befestigen oder
auf einem extra Deckblatt.
- Verwenden Sie ein Deckblatt, kann das Foto auch ruhig
etwas größer sein.
Zum Lebenslauf:
Beim Lebenslauf achten Sie auf folgende Dinge:
- Der Lebenslauf sollte, wenn nicht anders gefordert,
tabellarisch sein.
- Er sollte zwei Seiten nicht überschreiten.
- Er sollte übersichtlich gestaltet sein (untergliedert -
Persönliche Daten, Schulbildung, Berufsausbildung, berufliche Entwicklung,
Weiterbildung, Sonstiges)
- Die Angaben im Lebenslauf müssen der Wahrheit
entsprechen.
- Der Lebenslauf darf keine Lücken, also fehlende Zeiten
enthalten.
- Alle Abschnitte sollten monatsgenau sein (03/2005 bis
07/2008), auf keinen Fall jedoch nur Jahresangaben (1990 bis 1992)
- Er sollte von Ihnen unterschrieben sein. (Damit wird er
zur einer Urkunde und falsche Angaben können rechtliche Folgen haben)
Sonstiges:
Lassen Sie sich nicht zu sehr von
Bewerbungsberatern, Bewerbungscoaches, Trainern etc. beeinflussen. Das hängt natürlich auch von der
Position ab für die man sich bewirbt. Je höher die Position, desto mehr Gewicht
gewinnt die Bewerbung und um so wichtiger kann der Rat eines professionellen
Bewerbungsberaters sein. Gerade auch wenn viele Konkurrenten für die gleiche
Stelle vorhanden sind. Bei einfachen Tätigkeiten ist es sogar oft besser man
geht direkt hin. Auf dem Bau erfolgen viele Tätigkeiten ohne große
Einstellungsverfahren. Man geht hin, zeigt bei einer Probearbeit ob man die
Tätigkeit kann und wenn es dem Arbeitgeber gefällt, dann kann es los gehen.
Wenn Sie die Punkte oben beachtet haben, dann sollte es auch mit der Bewerbung
klappen. Wenn nicht, dann liegt es eventuell an anderen Gründen, der fachlichen
Qualifizierung zum Beispiel. Natürlich kann es auch Ausnahmen geben. Stellen wo
eventuell eine andere oder veränderte Form der Bewerbung angebracht bzw. möglich
ist.
Ansonsten, die Bewerbung gibt es nicht (Betonung liegt auf die). Die Form
der Bewerbung ist in vielen Ländern unterschiedlich und verändert sich im Laufe
der Zeit. Im kaufmännischen würden man Usus dazu sagen, ein Handelsbrauch der
sich in der Praxis herausgebildet hat (Gewohnheit). So ist das auch mit der
Bewerbung. Es gibt Bestrebungen Bewerbungen zu vereinheitlichen, was jedoch nur
bedingt gelingt. So gibt es z. B. eine EU Bewerbung (Europass), welche sich aber im
deutschen Raum für nationale Bewerbungen noch nicht durchgesetzt hat.
Geeignet ist sie aber für länderübergreifende Bewerbungen innerhalb der EU.
Trotzdem wäre es aber auch nicht falsch, wenn man sie benutzen würde.
Ein anderer Streitpunkt ist oft die Reihenfolge, der
zeitliche Ablauf des Lebenslaufs. Das deutsche Prinzip fängt mit der Schule an
und hört mit der derzeitigen Tätigkeit auf (chronologisch). Das amerikanische
Prinzip fängt mit den aktuellen Daten an und hört mit der Schule auf (achronologisch).
Nun wird sich heftig zwischen den Beratern gestritten, welches Prinzip nun das
bessere sei. Die einen sagen: In dieser schnelllebigen Zeit interessiert keinen
mehr was man vor 10, 20 oder 30 Jahren getan hat, deshalb muss das Aktuelle oben
stehen. Andere sagen im deutschen Sprachraum sind alle an die chronologische
Schreibweise gewöhnt, zudem muss man die Entwicklung der Person sehen und nicht
nur das letzte Teilstück.
Eine eindeutige Regelung gibt es dafür nicht.
Besonderheiten bei einer Bewerbung per E-Mail:
Immer mehr Arbeitgeber bieten die Möglichkeit an, die
Bewerbung per E-Mail zu Übermitteln. Das ist für beide Seiten vorteilhaft. Zum
einen spart der Bewerber das Porto und die Kosten für das Material wie die
Bewerbungsmappe und das Foto als Abzug. Zudem geht es schneller und die
Bewerbung ist sofort beim Empfänger. Auch für den Empfänger der Bewerbung
ergeben sich diverse Vorteile. Zum einen braucht er die Bewerbungsunterlagen
nicht per Post zurück senden. Bei Bewerbern welche nicht in Betracht kommen kann
vor dem Druck der Unterlagen eine entsprechende Vorauswahl getroffen werden. So
kann der Arbeitgeber die Stapel voller Bewerbungen auf seinem Tisch wirkungsvoll
vermindern. Einen Nachteil sehe ich aber auch... Eine Mail kann man schnell
verschwinden lassen. Jeder der ein Mailpostfach hat kennt das Problem. Viele
Mails durchsetzt mit SPAM. Da kann es schnell passieren, dass man einmal die
Entf-Taste zu viel drückt und schon ist die Mail im Papierkorb. Oder aber der
SPAM-Filter wird aktiv und filtert die Mail aus irgendwelchen Gründen schon
vorher raus. Möglich ist auch dass der Personaler von der Flut der Mails einfach
überschüttet wird und nur noch die aktuellen Mails im Postfach richtig beachtet.
Was muss man jetzt bei einer E-Mail Bewerbung beachten:
- Benutzen Sie als Absender eine seriöse Mailadresse. Also
auf keinen Fall Adressen wie:
schnuckelchen@web.de,
wildebiene@gmx.de,
hammergeil@wildesau.net Am besten eine Kombination aus Vorname und
Nachname getrennt durch einen Punkt, also zum Beispiel:
uwe.hansen@web.de,
Hans.Meyer@t-online.de Die Groß
und Kleinschreibung spielt bei Mailadressen keine Rolle.
Was macht man nun wenn man nur eine Mailadresse mit ungünstigem Namen hat?
Nun ja zum einen kann man sich einen weiteren Mailanbieter suchen. Es gibt
zig gute kostenlose Dienste wie zum Beispiel
GMX, Google Mail oder auch
Arcor. Dort kann man sich eine neue seriöse Mailadresse anlegen. Viele
E-Mail Anbieter bieten die Möglichkeit weitere Alias-Mailadressen
einzurichten. Zusätzlich zu Ihrer bestehenden Hauptadresse können Sie noch
weitere Adressen anlegen. Mails welche an diese Adressen gesendet werden,
kommen alle bei Ihrem Postfach der Hauptmailadresse an. Sie müssen
allerdings Ihrem E-Mail Programm mitteilen, dass Sie die andere Mailadresse
als Absenderangabe verwenden möchten. Dazu blenden Sie die Zeile Von: ein
und verwenden die von Ihnen gewünschte Mailadresse. Senden Sie vorher immer
eine Testmail an sich selbst, um das Ergebnis zu überprüfen. Öffnen Sie auch
die Mail und schauen Sie in den Kopf. Benutzen Sie eventuell das
Mailformular der Webseite Ihres Mailproviders.
- Verwenden Sie in Ihrer Mail einen aussagekräftigen
Betreff. Diese Zeile niemals leer lassen oder etwas Belangloses
hineinschreiben oder nur das Wort Bewerbung. Ich schreibe hier immer die
Betreffzeile hinein, wie sie auch in dem normalen Anschreiben steht, also
zum Beispiel: Bewerbung auf Ihre Anzeige Nr. 12548 bei der Agentur für
Arbeit vom 12.6.2011 für eine Stelle als Bürokraft.
- Schreiben Sie den Text der Mail am besten genauso wie im
Anschreiben. Dann kann eigentlich nichts schief gehen. Verwenden Sie keine
Emoticons oder Smileys. Diese haben in einer Bewerbungsmail nichts zu
suchen.
- Seien Sie vorsichtig mit Formatierungen! Verwenden Sie
am besten das Text -Format an Stelle von HTML. Aus Sicherheitsgründen sind
in manche Firmen HTML Mails verboten und HTML Code wird durch die
Firmenserver heraus gefiltert. So kommen Ihre Mails eventuell verstümmelt
an. Deshalb also hier auf Nummer Sicher gehen und gleich das Text Format
verwenden.
- Fügen Sie Ihre Unterlagen als Anlagen bei. Achten Sie
darauf, dass diese nicht zu groß werden. Das gilt insbesondere für
eingescannte Bilder wie Fotos oder Scans der Zeugnisse und Beurteilungen.
Die maximale Größe einer Mail ist Providerabhängig bzw. bestimmt der
Administrator der jeweiligen Firma. Der eine akzeptiert Anhänge von 10 MB
locker der andere nur 5 MB und wieder andere über 20 MB. Also nicht mit der
maximalen Auflösung scannen, sondern so, dass man die Dokumente noch
ordentlich ausdrucken kann. Machen Sie es dem Personalchef so leicht wie
möglich. Fassen Sie die Dokumente der Bewerbung zusammen. Ich empfehle hier
folgende Dokumente als Anlage separat in der Mail zu senden: Anschreiben,
Lebenslauf mit Foto und die Zeugnisse/Beurteilungen. Dann hat der
Personalchef drei Dateien welche er schnell öffnen kann. Auf keinen Fall
jeden Scan einzeln als Foto in die Mail packen. Da hat dann der Personaler
dann vielleicht 20 einzelne Dateien in der Mail und wird sich darüber
sicherlich nicht sehr freuen. Ich nehme die einzelnen Fotos und füge sie in
ein Word-Dokument ein. Wichtig sind zum Schluss Datei-Formate, die der
Empfänger ohne Probleme öffnen kann. Die beste Variante dafür lautet PDF.
Dieses Dateiformat hat die schöne Eigenschaft auf allen Rechnern gleich
auszusehen. Wandeln Sie also Ihre Dokumente in pdf-Dateien um. Dafür gibt es
unterschiedliche Möglichkeiten, die von den von Ihnen verwendeten Programmen
abhängt. Neuere Versionen der Textprogramme können problemlos Dokumente im
PDF-Format speichern. Bei älteren Varianten empfiehlt sich ein pdf-Drucker.
Ich persönlich verwende gerne das Programm
FreePDF.
- Geben Sie Ihren Anhängen eindeutige Namen aus denen der
Inhalt hervorgeht. Am besten noch mit Ihren Namen dran: z. B. Anschreiben
Hans Meyer.pdf, Lebenslauf Hans Meyer.pdf,
- Prüfen Sie die E-Mail vor dem Absenden nochmals auf
Rechtschreib-, Grammatik-, und Tippfehler. Vertrauen Sie auf keinem Fall
blind der Rechtschreibprüfung.
- Senden Sie zur Kontrolle die Bewerbungsmail an Ihre
eigene Mailadresse.