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Herzlich willkommen auf der Webseite Jobs und Bewerbung.

Ziel soll es sein, schnell Hilfe bei der Erstellung einer Bewerbung für einen Arbeitsplatz zu bieten. Oft liegt es gerade an der Form und Art der Bewerbung, dass eine Absage zurück kommt. Personen in handwerklichen Berufen haben hier oft mehr Schwierigkeiten als diejenigen, welche im Bürobereich arbeiten und täglich Schreibarbeiten aller Art verfassen. Und nicht jeder hat studiert oder höhere Schulen besucht.

Sicherlich kann eine ordentliche Bewerbung keine Wunder bewirken, wenn es keine Arbeitsplätze gibt oder die Qualifizierung nicht mit den Anforderungen des Arbeitsangebotes überein stimmt.

Bevor Sie sich bewerben brauchen Sie natürlich erstmal ein Stellenangebot. Um Ihnen die Suche danach zu erleichtern können Sie Ihren Wunsch gleich hier in das Suchfeld eintragen. Alternativ finden Sie eine Liste von Suchmaschinen unter der Rubrik Stellenbörsen.

Die Suchmaschine von Careerjet sucht automatisch in relevanten Stellenbörsen, so dass Sie sich einen separaten Aufruf ersparen können. Das Ergebnis erhalten Sie gleich hier auf dieser Seite.

 

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Ohne großes Gerede, was sind die wichtigsten Punkte bei einer schriftlichen Bewerbung:

Saubere äußere Form der Bewerbung (Keine Fettflecke, keine Eselsohren, sauberes ordentliches Papier, gute Lesbarkeit)

Verwendung einer Klemmmappe wird empfohlen.

 

Die Bewerbung sollte, wenn nicht anders gefordert, bestehen aus:

  1. Anschreiben

  2. Ein Foto des Bewerbers/der Bewerberin

  3. eventuell ein Deckblatt

  4. eventuell ein Profil

  5. tabellarischer Lebenslauf

  6. Anlagen mit Zeugnissen, Beurteilungen und Belegen

1. Zum Anschreiben:

Beim Anschreiben achten Sie konkret auf folgende Dinge:

  1. Korrektheit der Schreibweise der Firma
  2. Korrektheit der Schreibweise des Namens des Personalchefs bzw. des Ansprechpartners (ggf. vorher anrufen und bei der Sekretärin nachfragen)
  3. Gutes Deutsch und korrekte Rechtschreibung und Grammatik (von jemand Korrektur lesen lassen)
  4. Verwenden Sie keine Standardformulierungen und gehen Sie in jedem Fall auf die Firma ein, für die Sie sich bewerben
  5. Zeigen Sie, dass Sie sich mit der Firma intensiv auseinandergesetzt haben (z. B. vorher über das Internet informieren)
  6. Legen Sie dar, warum Sie für die Firma besonders geeignet sind.
  7. Wichtig auch darzustellen, was sie für die Firma einbringen können.
  8. Stehen Sie gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
  9. Vermeiden Sie die Formulierung:  Ich möchte, ich würde usw. (Ich möchte mich hiermit bewerben, besser: Hiermit bewerbe ich mich...)

2. Zum Foto:

Beim Foto achten Sie auf folgende Dinge:

  1. Das Foto ist mit das wichtigste Element bei Ihrer Bewerbung
  2. Das Foto kann bereits für eine Annahme oder Ablehnung entscheidend sein
  3. Das Foto sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein.
  4. Achten Sie vor dem Fototermin auf ein angenehmes Äußeres (rasieren, Haare waschen, passende Kleidung usw.)
  5. Machen Sie keine Automatenfotos, sondern gehen Sie zu einem professionellen Fotografen.
  6. Lassen Sie beim Fotografen immer mehrere Fotos von sich machen, wählen Sie dann das beste aus.
  7. Versuchen Sie auf dem Foto eine positive Ausstrahlung von sich zu geben.
  8. Strahlen Sie Selbstbewusstsein aus, Gesundheit und Freundlichkeit.
  9. Als Dame bitte kein Foto mit freien Schultern (sieht sonst aus, als ob man gar nichts an hat...)
  10. Das Foto rechts oben auf den Lebenslauf befestigen oder auf einem extra Deckblatt.
  11. Verwenden Sie ein Deckblatt, kann das Foto auch ruhig etwas größer sein.

 

Zum Lebenslauf:

Beim Lebenslauf achten Sie auf folgende Dinge:

  1. Der Lebenslauf sollte, wenn nicht anders gefordert, tabellarisch sein.
  2. Er sollte zwei Seiten nicht überschreiten.
  3. Er sollte übersichtlich gestaltet sein (untergliedert - Persönliche Daten, Schulbildung, Berufsausbildung, berufliche Entwicklung, Weiterbildung, Sonstiges)
  4. Die Angaben im Lebenslauf müssen der Wahrheit entsprechen.
  5. Der Lebenslauf darf keine Lücken, also fehlende Zeiten enthalten.
  6. Alle Abschnitte sollten monatsgenau sein (03/2005 bis 07/2008), auf keinen Fall jedoch nur Jahresangaben (1990 bis 1992)
  7. Er sollte von Ihnen unterschrieben sein. (Damit wird er zur einer Urkunde und falsche Angaben können rechtliche Folgen haben)

 

Sonstiges:

Lassen Sie sich nicht zu sehr von  Bewerbungsberatern, Bewerbungscoaches, Trainern etc. beeinflussen. Das hängt natürlich auch von der Position ab für die man sich bewirbt. Je höher die Position, desto mehr Gewicht gewinnt die Bewerbung und um so wichtiger kann der Rat eines professionellen Bewerbungsberaters sein. Gerade auch wenn viele Konkurrenten für die gleiche Stelle vorhanden sind. Bei einfachen Tätigkeiten ist es sogar oft besser man geht direkt hin. Auf dem Bau erfolgen viele Tätigkeiten ohne große Einstellungsverfahren. Man geht hin, zeigt bei einer Probearbeit ob man die Tätigkeit kann und wenn es dem Arbeitgeber gefällt, dann kann es los gehen.
Wenn Sie die Punkte oben beachtet haben, dann sollte es auch mit der Bewerbung klappen. Wenn nicht, dann liegt es eventuell an anderen Gründen, der fachlichen Qualifizierung zum Beispiel. Natürlich kann es auch Ausnahmen geben. Stellen wo eventuell eine andere oder veränderte Form der Bewerbung angebracht bzw. möglich ist.
Ansonsten, die Bewerbung gibt es nicht (Betonung liegt auf die). Die Form der Bewerbung ist in vielen Ländern unterschiedlich und verändert sich im Laufe der Zeit. Im kaufmännischen würden man Usus dazu sagen, ein Handelsbrauch der sich in der Praxis herausgebildet hat (Gewohnheit). So ist das auch mit der Bewerbung. Es gibt Bestrebungen Bewerbungen zu vereinheitlichen, was jedoch nur bedingt gelingt. So gibt es z. B. eine EU Bewerbung (Europass), welche  sich aber im deutschen Raum für nationale Bewerbungen noch nicht durchgesetzt hat. Geeignet ist sie aber für länderübergreifende Bewerbungen innerhalb der EU. Trotzdem wäre es aber auch nicht falsch, wenn man sie benutzen würde.

Ein anderer Streitpunkt ist oft die Reihenfolge, der zeitliche Ablauf des Lebenslaufs. Das deutsche Prinzip fängt mit der Schule an und hört mit der derzeitigen Tätigkeit auf (chronologisch). Das amerikanische Prinzip fängt mit den aktuellen Daten an und hört mit der Schule auf (achronologisch). Nun wird sich heftig zwischen den Beratern gestritten, welches Prinzip nun das bessere sei. Die einen sagen: In dieser schnelllebigen Zeit interessiert keinen mehr was man vor 10, 20 oder 30 Jahren getan hat, deshalb muss das Aktuelle oben stehen. Andere sagen im deutschen Sprachraum sind alle an die chronologische Schreibweise gewöhnt, zudem muss man die Entwicklung der Person sehen und nicht nur das letzte Teilstück.
Eine eindeutige Regelung gibt es dafür nicht.

Besonderheiten bei einer Bewerbung per E-Mail:

Immer  mehr Arbeitgeber bieten die Möglichkeit an, die Bewerbung per E-Mail zu Übermitteln. Das ist für beide Seiten vorteilhaft. Zum einen spart der Bewerber das Porto und die Kosten für das Material wie die Bewerbungsmappe und das Foto als Abzug. Zudem geht es schneller und die Bewerbung ist sofort beim Empfänger. Auch für den Empfänger der Bewerbung ergeben sich diverse Vorteile. Zum einen braucht er die Bewerbungsunterlagen nicht per Post zurück senden. Bei Bewerbern welche nicht in Betracht kommen kann vor dem Druck der Unterlagen eine entsprechende Vorauswahl getroffen werden. So kann der Arbeitgeber die Stapel voller Bewerbungen auf seinem Tisch wirkungsvoll vermindern. Einen Nachteil sehe ich aber auch... Eine Mail kann man schnell verschwinden lassen. Jeder der ein Mailpostfach hat kennt das Problem. Viele Mails durchsetzt mit SPAM. Da kann es schnell passieren, dass man einmal die Entf-Taste zu viel drückt und schon ist die Mail im Papierkorb. Oder aber der SPAM-Filter wird aktiv und filtert die Mail aus irgendwelchen Gründen schon vorher raus. Möglich ist auch dass der Personaler von der Flut der Mails einfach überschüttet wird und nur noch die aktuellen Mails im Postfach richtig beachtet.

Was muss man jetzt bei einer E-Mail Bewerbung beachten:

  1. Benutzen Sie als Absender eine seriöse Mailadresse. Also auf keinen Fall Adressen wie: schnuckelchen@web.de, wildebiene@gmx.de, hammergeil@wildesau.net Am besten eine Kombination aus Vorname und Nachname getrennt durch einen Punkt, also zum Beispiel: uwe.hansen@web.de, Hans.Meyer@t-online.de Die Groß und Kleinschreibung spielt bei Mailadressen keine Rolle.
    Was macht man nun wenn man nur eine Mailadresse mit ungünstigem Namen hat? Nun ja zum einen kann man sich einen weiteren Mailanbieter suchen. Es gibt zig gute kostenlose Dienste wie zum Beispiel GMX, Google Mail oder auch Arcor. Dort kann man sich eine neue seriöse Mailadresse anlegen. Viele E-Mail Anbieter bieten die Möglichkeit weitere Alias-Mailadressen einzurichten. Zusätzlich zu Ihrer bestehenden Hauptadresse können Sie noch weitere Adressen anlegen. Mails welche an diese Adressen gesendet werden, kommen alle bei Ihrem Postfach der Hauptmailadresse an. Sie müssen allerdings Ihrem E-Mail Programm mitteilen, dass Sie die andere Mailadresse als Absenderangabe verwenden möchten. Dazu blenden Sie die Zeile Von: ein und verwenden die von Ihnen gewünschte Mailadresse. Senden Sie vorher immer eine Testmail an sich selbst, um das Ergebnis zu überprüfen. Öffnen Sie auch die Mail und schauen Sie in den Kopf. Benutzen Sie eventuell das Mailformular der Webseite Ihres Mailproviders.
     
  2. Verwenden Sie in Ihrer Mail einen aussagekräftigen Betreff. Diese Zeile niemals leer lassen oder etwas Belangloses hineinschreiben oder nur das Wort Bewerbung. Ich schreibe hier immer die Betreffzeile hinein, wie sie auch in dem normalen Anschreiben steht, also zum Beispiel: Bewerbung auf Ihre Anzeige Nr. 12548 bei der Agentur für Arbeit vom 12.6.2011 für eine Stelle als Bürokraft.
     
  3. Schreiben Sie den Text der Mail am besten genauso wie im Anschreiben. Dann kann eigentlich nichts schief gehen. Verwenden Sie keine Emoticons oder Smileys. Diese haben in einer Bewerbungsmail nichts zu suchen.
     
  4. Seien Sie vorsichtig mit Formatierungen! Verwenden Sie am besten das Text -Format an Stelle von HTML. Aus Sicherheitsgründen sind in manche Firmen HTML Mails verboten und HTML Code wird durch die Firmenserver heraus gefiltert. So kommen Ihre Mails eventuell verstümmelt an. Deshalb also hier auf Nummer Sicher gehen und gleich das Text Format verwenden.
     
  5. Fügen Sie Ihre Unterlagen als Anlagen bei. Achten Sie darauf, dass diese nicht zu groß werden. Das gilt insbesondere für eingescannte Bilder wie Fotos oder Scans der Zeugnisse und Beurteilungen. Die maximale Größe einer Mail ist Providerabhängig bzw. bestimmt der Administrator der jeweiligen Firma. Der eine akzeptiert Anhänge von 10 MB locker der andere nur 5 MB und wieder andere über 20 MB. Also nicht mit der maximalen Auflösung scannen, sondern so, dass man die Dokumente noch ordentlich ausdrucken kann. Machen Sie es dem Personalchef so leicht wie möglich. Fassen Sie die Dokumente der Bewerbung zusammen. Ich empfehle hier folgende Dokumente als Anlage separat in der Mail zu senden: Anschreiben, Lebenslauf mit Foto und die Zeugnisse/Beurteilungen. Dann hat der Personalchef drei Dateien welche er schnell öffnen kann. Auf keinen Fall jeden Scan einzeln als Foto in die Mail packen. Da hat dann der Personaler dann vielleicht 20 einzelne Dateien in der Mail und wird sich darüber sicherlich nicht sehr freuen. Ich nehme die einzelnen Fotos und füge sie in ein Word-Dokument ein. Wichtig sind zum Schluss Datei-Formate, die der Empfänger ohne Probleme öffnen kann. Die beste Variante dafür lautet PDF. Dieses Dateiformat hat die schöne Eigenschaft auf allen Rechnern gleich auszusehen. Wandeln Sie also Ihre Dokumente in pdf-Dateien um. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die von den von Ihnen verwendeten Programmen abhängt. Neuere Versionen der Textprogramme können problemlos Dokumente im PDF-Format speichern. Bei älteren Varianten empfiehlt sich ein pdf-Drucker. Ich persönlich verwende gerne das Programm FreePDF.
     
  6. Geben Sie Ihren Anhängen eindeutige Namen aus denen der Inhalt hervorgeht. Am besten noch mit Ihren Namen dran: z. B. Anschreiben Hans Meyer.pdf, Lebenslauf Hans Meyer.pdf,
     
  7. Prüfen Sie die E-Mail vor dem Absenden nochmals auf Rechtschreib-, Grammatik-, und Tippfehler. Vertrauen Sie auf keinem Fall blind der Rechtschreibprüfung.
     
  8. Senden Sie zur Kontrolle die Bewerbungsmail an Ihre eigene Mailadresse.

 

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